Durlassboden Blick Richtung Staumauer

Nationalpark Hohe Tauern

Urlaub im Nationalpark im Hotel Post Krimml erleben

Ferien in den österreichischen Alpen

Verbringen Sie Ihren Urlaub mitten in einer der beeindruckendsten Naturlandschaften Europas – im Nationalpark Hohe Tauern, dem größten Schutzgebiet Mitteleuropas. Auf einer Fläche von rund 1.856 km² erwarten Sie majestätische Berge, kristallklare Seen, imposante Wasserfälle und eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt.

Die Region rund um Krimml verbindet unberührte Natur, aktive Erholung und echte Alpenidylle. Hier erleben Sie die höchsten Gipfel Österreichs, weitläufige Gletscherlandschaften und die berühmten Krimmler Wasserfälle – die höchsten Wasserfälle Europas.

Ob Wanderurlaub, Familienferien, Aktivurlaub oder entspannte Auszeit in den Bergen – die österreichischen Alpen bieten Naturerlebnisse für jede Jahreszeit.

Fakten zum Nationalpark Hohe Tauern

  • größtes Schutzgebiet der Alpen
  • erstreckt sich über Salzburg, Tirol und Kärnten
  • 266 Dreitausender und rund 130 km² Gletscherfläche
  • 550 Seen und 279 Gebirgsbäche
  • mehr als 10.000 Tierarten und zahlreiche seltene Pflanzen
  • über 220 verschiedene Mineralien

Der Nationalpark Hohe Tauern zählt zu den bedeutendsten Naturräumen Europas und begeistert mit seiner außergewöhnlichen Vielfalt an Flora, Fauna und alpinen Landschaften.

  • größtes Schutzgebiet der Alpen
  • erstreckt sich auf 3 Bundesländer (Salzburg, Tirol und Kärnten)
  • 266 Dreitausender und rund 130 km² Gletscherfläche
  • 550 Seen und 279 Bäche
  • über 220 verschiedene Mineralien, u.v.m.

.... wenn auch Sie Lust bekommen haben, dieses einzigartige Naturjuwel zu entdecken, dann verbringen Sie Ihren Urlaub im Nationalparkhotel Post in der Wasserfallgemeinde Krimml.

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Tipp: Nationalpark Sommercard

Als Gast erhalten Sie im Sommer die Nationalpark Sommercard kostenlos bei Ihrer Anreise. Damit genießen Sie täglich zahlreiche kostenlose Attraktionen und Ermäßigungen in der gesamten Region.

Vorteile der Nationalpark Sommercard

  • täglich eine Attraktion kostenlos nutzbar
  • Bergbahnen in der Region inklusive
  • freier oder ermäßigter Eintritt zu Freibädern und Badeseen
  • kostenlose oder ermäßigte Eintritte zu Museen und Ausstellungen
  • inkludierter Eintritt zu den Krimmler Wasserfällen
  • zahlreiche Freizeit- und Familienaktivitäten
  • weitere Bonusleistungen und Ermäßigungen

Die Nationalpark Sommercard ist von Mai bis Ende Oktober gültig und macht Ihren Sommerurlaub in den österreichischen Alpen noch abwechslungsreicher und komfortabler.

Nationalpark SommerCard Broschüre Downloaden (PDF)

Über den Nationalpark Hohe Tauern

Flora & Fauna

Im Nationalpark leben zahlreiche Tierarten wie Murmeltiere, Gämsen oder der seltene Bartgeier. Gleichzeitig findet sich hier ein großer Teil der heimischen Pflanzenwelt Österreichs – darunter Edelweiß, Zirben und alpine Kräuter.

Die unterschiedlichen Höhenlagen schaffen einzigartige Lebensräume und machen jede Wanderung zu einem besonderen Naturerlebnis.

Tierwelt im Nationalpark Hohe Tauern – die faszinierenden Tiere der Alpen

Im Nationalpark Hohe Tauern leben über 15.000 Tierarten, die perfekt an das Leben in den Alpen angepasst sind. Zwischen steilen Felsen, Gletschern, Almwiesen und Bergwäldern hat sich eine einzigartige Tierwelt entwickelt, die Besucher bei Wanderungen und Naturerlebnissen entdecken können.

Besonders bekannt sind die sogenannten „Big Five“ der Hohen Tauern – die eindrucksvollsten Wildtiere der Region.

 Die Könige der Lüfte

 Steinadler – der majestätische Jäger der Alpen

Der Steinadler ist der größte Greifvogel der Alpen.

  • Flügelspannweite bis über 2 Meter
  • hervorragender Blick aus großer Höhe
  • jagt Murmeltiere und kleine Wildtiere

Der Steinadler gilt als Symbol der unberührten Bergwelt.

 Bartgeier – der Knochenbrecher der Berge

Der Bartgeier ist ein außergewöhnlicher Greifvogel.

  • einer der größten Vögel Europas
  • ernährt sich hauptsächlich von Knochen
  • lässt Knochen aus großer Höhe auf Felsen fallen

 Die Kletterkünstler der Alpen

Steinbock – der Meister der Felsen

Der Steinbock lebt in extrem steilem Gelände.

  • kräftige, gebogene Hörner
  • ausgezeichnete Kletterfähigkeiten
  • lebt in hochalpinen Regionen

 Steinböcke bewegen sich sicher dort, wo für Menschen kein Weg mehr ist.

 Gämse – schnell und wendig

Die Gämse ist etwas kleiner, aber sehr agil.

  • lebt in Herden
  • sehr gute Sprungkraft
  • perfekt an Fels- und Steilhänge angepasst

 Sie gehört zu den häufigsten Wildtieren im Hochgebirge.

 Die pfeifenden Bewohner der Alpen

 Murmeltier – der Warnrufer der Wiesen

Murmeltiere leben in Familiengruppen unter der Erde.

  • pfeifen laut bei Gefahr
  • halten Winterschlaf von mehreren Monaten
  • leben auf Almwiesen und in höheren Lagen

Weitere Tiere im Nationalpark Hohe Tauern

Neben den „Big Five“ gibt es eine beeindruckende Vielfalt weiterer Arten:

  •  Alpenschneehuhn – wechselt im Winter die Farbe zu Weiß
  •  Bachforelle – lebt in klaren, kalten Bergbächen
  •  Wintergoldhähnchen – einer der kleinsten Vögel Europas

 Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern

Der Nationalpark Hohe Tauern ist nicht nur eines der größten Schutzgebiete der Alpen, sondern auch ein wahres Paradies für Pflanzenliebhaber. Zwischen Gletschern, Almen und Bergwiesen wachsen hier über tausende Pflanzenarten – perfekt angepasst an Kälte, Wind und Höhe.

 Die 5 wichtigsten Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern

 1. Alpenrose (Rhododendron ferrugineum)

Alpenrose

  • wächst in hohen Lagen auf sauren Böden
  • bildet im Sommer große rosa-rote Blütenteppiche
  • typisch für alpine Zwergstrauchheiden

Wichtig für Insekten und schützt den Boden vor Erosion.

 2. Edelweiß (Leontopodium alpinum)

Edelweiß

  • wächst auf felsigen, extremen Standorten
  • weiß behaarte Blätter als Schutz vor Kälte und UV-Strahlung
  • steht unter strengem Naturschutz

Symbol der Alpen – bitte nur anschauen, nicht pflücken.

 3. Enzian (Gentiana)

Enzian

  • leuchtend blau bis violett
  • wächst auf Almwiesen und Bergmatten
  • zeigt gesunde, naturbelassene Böden an

Wichtige Alpenblume – aber sehr empfindlich.

 4. Europäische Lärche (Larix decidua)

Lärche

  • einziger heimischer Nadelbaum mit Nadelabwurf im Winter
  • wächst bis in hohe Berglagen
  • extrem widerstandsfähig gegen Kälte und Schnee

5. Zirbe (Pinus cembra)

Zirbe

  • wächst extrem langsam, aber wird sehr alt (bis 1000 Jahre)
  • typisch für Hochlagen der Alpen
  • duftendes Holz mit beruhigender Wirkung

Wird oft als „Königin der Alpenbäume“ bezeichnet.

 Giftige Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern

Nicht alle Pflanzen sind harmlos. Einige sehen schön aus, sind aber gefährlich. Deshalb gilt: anschauen ja – anfassen nein

 1. Blauer Eisenhut

  • eine der giftigsten Pflanzen Europas
  • wächst auf feuchten Bergwiesen
  • intensiv blau-violette Blüten

 Bereits geringe Mengen sind hochgiftig.

 2. Herbstzeitlose

  • blüht im Herbst violett-rosa
  • wird oft mit Krokussen verwechselt
  • wächst auf Wiesen und Almen

 Enthält starke Zellgifte.

 3. Seidelbast

  • kleiner Strauch mit rosa Blüten
  • rote Beeren wirken harmlos
  • wächst in Bergwäldern

 Besonders für Kinder gefährlich.

 4. Riesenbärenklau (vereinzelt in tieferen Lagen)

  • sehr große Pflanze mit weißen Blütendolden
  • Pflanzensaft reagiert mit Sonnenlicht

Kann schwere Hautreizungen verursachen.

Gletscherwelt der Alpen

Die Gletscher der Hohen Tauern prägen die alpine Landschaft seit Jahrtausenden. Insgesamt befinden sich hunderte Gletscher im Nationalparkgebiet und bilden beeindruckende Naturkulissen für Wanderungen und Ausflüge.

Sie spielen eine wichtige Rolle für Wasserhaushalt, Klima und Naturraum der Alpen und zählen zu den faszinierendsten Naturschauspielen Österreichs.

Die Region rund um Krimml im Herzen des Nationalpark Hohe Tauern gehört zu den eindrucksvollsten Gletscherlandschaften der Ostalpen.

Hier befinden sich einige der wichtigsten Gletscher Österreichs – natürliche Eisriesen, die seit Jahrtausenden das Landschaftsbild formen und die berühmten Krimmler Wasserfälle mit Wasser versorgen.

 Wie entsteht ein Gletscher?

Ein Gletscher entsteht über viele Jahrzehnte bis Jahrhunderte aus Schnee.

 1. Schnee sammelt sich

In hochalpinen Regionen fällt jedes Jahr mehr Schnee, als im Sommer schmilzt.

 2. Firn entsteht

Der alte Schnee wird durch Druck:

  • zusammengepresst
  • teilweise wieder gefroren
  • dichter und körniger

 Dieser Übergangsschnee heißt Firn

 3. Eisbildung

Mit zunehmendem Druck:

  • entweicht die Luft
  • es entsteht massives Gletschereis

 4. Der Gletscher „fließt“

Auch wenn er fest wirkt, bewegt sich Eis langsam talwärts.

 Deshalb nennt man Gletscher auch „Eisflüsse der Alpen“

 Gletscher rund um Krimml

Rund um Krimml befinden sich mehrere bedeutende Gletscher im Venedigergebiet der Hohen Tauern. Diese Eisflächen sind wichtige Wasserspeicher für die Region.

 1. Krimmler Kees

  • liegt direkt im Krimmler Achental
  • einer der wichtigsten Gletscher der Region
  • Ursprung der Krimmler Ache

 Ohne diesen Gletscher gäbe es die Wasserfälle in dieser Form nicht.

 2. Obersulzbachkees

  • westlich von Krimml gelegen
  • Teil der Venedigergruppe
  • großer Tal- und Hanggletscher

 3. Untersulzbachkees

  • nahe dem Obersulzbachkees
  • speist mehrere Bergbäche
  • stark vom Gletscherrückgang betroffen

 4. Kratzenbergkees

  • einer der größten Gletscher der Ostalpen
  • hochalpines Gebiet im Venedigerraum
  • teilweise noch vergleichsweise stabil

 5. Umbalkees / Großvenediger-Gletschergebiet

  • südlich von Krimml Richtung Großvenediger
  • Teil eines großen zusammenhängenden Gletscherkomplexes
  • speist viele Täler und Bergbäche

 Bedeutung der Gletscher für Krimml

Die Gletscher rund um Krimml sind weit mehr als Eisflächen:

  • sie versorgen Bäche und Flüsse
  •  sie speisen die Krimmler Wasserfälle
  •  sie beeinflussen das gesamte Ökosystem
  •  sie reagieren sensibel auf den Klimawandel

 Eiswelten in Bewegung

Die Gletscher rund um Krimml im Nationalpark Hohe Tauern sind beeindruckende Naturarchive:

  • Sie entstehen aus Schnee über Jahrzehnte
  • Sie formen Täler, Flüsse und Wasserfälle
  • Sie sind zentrale Wasserspeicher der Alpen
  • Und sie verändern sich sichtbar durch den Klimawandel

 Gesteinsarten rund um Krimml – Geologie im Nationalpark Hohe Tauern

Die Region rund um Krimml im Nationalpark Hohe Tauern zählt zu den geologisch spannendsten Gebieten der Alpen. Die gewaltige Berglandschaft entstand über Millionen Jahre durch Druck, Hitze und tektonische Bewegung. Heute prägen verschiedene Gesteinsarten die Gipfel, Täler und Felswände rund um die berühmten Krimmler Wasserfälle.

 Die wichtigsten Gesteinsarten im Überblick

 1. Gneis – der häufigste Gebirgsfelsen

  • sehr hartes, gebändertes Gestein
  • entsteht tief in der Erdkruste unter hohem Druck und Temperatur
  • typisch hell-dunkel gestreifte Struktur

 Gneis bildet große Teile der Hochgebirge der Venedigergruppe und viele markante Gipfel.

2. Glimmerschiefer

  • enthält glänzende Glimmerminerale
  • lässt sich gut in dünne Schichten spalten
  • entsteht durch starke Umwandlung von Sedimentgesteinen

 Häufig an steilen Hängen und in Schutthalden zu finden, ein Beispiel hierfür ist der Dreiherrnspitze, im Tauernkamm.

 3. Amphibolit

  • dunkles, dichtes und sehr festes Gestein
  • entsteht aus ehemaligem Vulkangestein
  • extrem widerstandsfähig gegen Erosion

Typisch für steile, schroffe Felswände im Hochgebirge, wie der Krimmler Keeskopf.

4. Granitgneis (Zentralgneis)

  • Mischung aus Granit und Gneis
  • besonders hart und massiv
  • bildet große Gebirgsmassive

Er ist einer der wichtigsten „Grundbausteine“ der Alpen. Der Großvenediger besteht aus diesem Gestein.

 5. Quarzit

  • besteht fast vollständig aus Quarz
  • extrem hart und spröde
  • oft hellgrau bis weiß

Die Gerlosplatte ist entstandent durch Umwandlung von Sandstein unter hohem Druck.

 Wie entsteht die Alpenlandschaft?

Die Gesteine rund um Krimml entstanden über Millionen Jahre durch:

  •  Gebirgsbildung durch Plattentektonik
  •  Druck und Hitze tief im Erdinneren
  •  Erosion durch Gletscher und Wasser

 Besonders die Gletscher der Hohen Tauern haben die Täler stark geformt und das heutige Landschaftsbild geschaffen.

 Verbindung zu den Krimmler Wasserfällen

Die unterschiedlichen Gesteine beeinflussen auch die Landschaft der Region:

  • harte Gesteine formen steile Felswände
  • weiche Schichten werden von Wasser schneller erodiert
  • so entstehen spektakuläre Wasserläufe und Schluchten

Die Krimmler Wasserfälle sind ein direkt sichtbares Ergebnis dieser geologischen Prozesse.

Wasserfälle, Seen & Bergbäche

Im Nationalpark Hohe Tauern erwarten Sie glasklare Seen, wilde Gebirgsbäche und imposante Wasserfälle. Besonders bekannt sind die Krimmler Wasserfälle, die mit ihrer gewaltigen Fallhöhe und dem feinen Sprühnebel Besucher aus aller Welt begeistern.

Die reine Bergluft und die natürliche Umgebung machen Krimml zu einem besonderen Ort für Erholung, Bewegung und Naturgenuss.

 Nationalpark Hohe Tauern – Schutzgebiet, Tierwelt & Naturerlebnis in Österreich

Der Nationalpark Hohe Tauern ist das größte Schutzgebiet der Alpen und eines der eindrucksvollsten Naturparadiese Europas. Er erstreckt sich über die Bundesländer Salzburg, Tirol und Kärnten und bietet eine einzigartige Kombination aus Gletschern, Wasserfällen, Berglandschaften und einer außergewöhnlichen Tierwelt.

Im Herzen dieses Naturjuwels liegt auch die bekannte Wasserfallregion rund um Krimml mit den weltberühmten Krimmler Wasserfälle.

 

 Die Zonen im Nationalpark Hohe Tauern

Damit Natur und Nutzung gut zusammenpassen, ist der Nationalpark in verschiedene Bereiche unterteilt:

 Kernzone – die Wildnis

Die Kernzone ist das Herzstück des Nationalparks.

  • Natur bleibt völlig unberührt
  • keine Forstwirtschaft oder Bebauung
  • keine direkten Eingriffe durch den Menschen

 Hier darf sich die Natur frei entwickeln – völlig ursprünglich und wild.

FAQ's

Was ist die Nationalpark Sommercard?
Die Nationalpark Sommercard ist eine Vorteilskarte mit zahlreichen kostenlosen Attraktionen und Ermäßigungen in der Region.

Ist die Sommercard im Aufenthalt inkludiert?
Ja, Gäste erhalten die Nationalpark Sommercard im Sommer kostenlos bei der Anreise.

Gibt es ruhige Naturplätze rund um Krimml?
Ja, der Nationalpark bietet zahlreiche ruhige Kraftplätze, Panoramawege und Naturbereiche fernab vom Alltag.

Kann man den Nationalpark auch im Winter erleben?
Ja, im Winter verwandelt sich die Region in eine beeindruckende Schneelandschaft mit Winterwanderwegen, Schneeschuhtouren und Langlaufmöglichkeiten.

Warum ist der Nationalpark Hohe Tauern einzigartig?
Die Kombination aus alpiner Natur, Gletschern, Wasserfällen, Tierwelt und beeindruckender Berglandschaft macht den Nationalpark zu einem der bedeutendsten Naturräume Europas.

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