
Sommer
Entdecken Sie den Nationalpark Hohe Tauern beim Wandern und Bergsteigen im Sommer
Wandern
Verbringen Sie Ihren Urlaub mitten in einer der beeindruckendsten Naturlandschaften Europas – im Nationalpark Hohe Tauern, dem größten Schutzgebiet Mitteleuropas. Auf einer Fläche von rund 1.856 km² erwarten Sie majestätische Berge, kristallklare Seen, imposante Wasserfälle und eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt.
Die Region rund um Krimml verbindet unberührte Natur, aktive Erholung und echte Alpenidylle. Hier erleben Sie die höchsten Gipfel Österreichs, weitläufige Gletscherlandschaften und die berühmten Krimmler Wasserfälle – die höchsten Wasserfälle Europas.
Ob Wanderurlaub, Familienferien, Aktivurlaub oder entspannte Auszeit in den Bergen – die österreichischen Alpen bieten Naturerlebnisse für jede Jahreszeit.
Der Nationalpark Hohe Tauern zählt zu den bedeutendsten Naturräumen Europas und begeistert mit seiner außergewöhnlichen Vielfalt an Flora, Fauna und alpinen Landschaften.
.... wenn auch Sie Lust bekommen haben, dieses einzigartige Naturjuwel zu entdecken, dann verbringen Sie Ihren Urlaub im Nationalparkhotel Post in der Wasserfallgemeinde Krimml.
Als Gast erhalten Sie im Sommer die Nationalpark Sommercard kostenlos bei Ihrer Anreise. Damit genießen Sie täglich zahlreiche kostenlose Attraktionen und Ermäßigungen in der gesamten Region.
Vorteile der Nationalpark Sommercard
Die Nationalpark Sommercard ist von Mai bis Ende Oktober gültig und macht Ihren Sommerurlaub in den österreichischen Alpen noch abwechslungsreicher und komfortabler.
Flora & Fauna
Im Nationalpark leben zahlreiche Tierarten wie Murmeltiere, Gämsen oder der seltene Bartgeier. Gleichzeitig findet sich hier ein großer Teil der heimischen Pflanzenwelt Österreichs – darunter Edelweiß, Zirben und alpine Kräuter.
Die unterschiedlichen Höhenlagen schaffen einzigartige Lebensräume und machen jede Wanderung zu einem besonderen Naturerlebnis.
Tierwelt im Nationalpark Hohe Tauern – die faszinierenden Tiere der Alpen
Im Nationalpark Hohe Tauern leben über 15.000 Tierarten, die perfekt an das Leben in den Alpen angepasst sind. Zwischen steilen Felsen, Gletschern, Almwiesen und Bergwäldern hat sich eine einzigartige Tierwelt entwickelt, die Besucher bei Wanderungen und Naturerlebnissen entdecken können.
Besonders bekannt sind die sogenannten „Big Five“ der Hohen Tauern – die eindrucksvollsten Wildtiere der Region.
Die Könige der Lüfte
Steinadler – der majestätische Jäger der Alpen
Der Steinadler ist der größte Greifvogel der Alpen.
Der Steinadler gilt als Symbol der unberührten Bergwelt.
Bartgeier – der Knochenbrecher der Berge
Der Bartgeier ist ein außergewöhnlicher Greifvogel.
Die Kletterkünstler der Alpen
Steinbock – der Meister der Felsen
Der Steinbock lebt in extrem steilem Gelände.
Steinböcke bewegen sich sicher dort, wo für Menschen kein Weg mehr ist.
Gämse – schnell und wendig
Die Gämse ist etwas kleiner, aber sehr agil.
Sie gehört zu den häufigsten Wildtieren im Hochgebirge.
Die pfeifenden Bewohner der Alpen
Murmeltier – der Warnrufer der Wiesen
Murmeltiere leben in Familiengruppen unter der Erde.
Weitere Tiere im Nationalpark Hohe Tauern
Neben den „Big Five“ gibt es eine beeindruckende Vielfalt weiterer Arten:
Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern
Der Nationalpark Hohe Tauern ist nicht nur eines der größten Schutzgebiete der Alpen, sondern auch ein wahres Paradies für Pflanzenliebhaber. Zwischen Gletschern, Almen und Bergwiesen wachsen hier über tausende Pflanzenarten – perfekt angepasst an Kälte, Wind und Höhe.
Die 5 wichtigsten Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern
1. Alpenrose (Rhododendron ferrugineum)
Alpenrose
Wichtig für Insekten und schützt den Boden vor Erosion.
2. Edelweiß (Leontopodium alpinum)
Edelweiß
Symbol der Alpen – bitte nur anschauen, nicht pflücken.
3. Enzian (Gentiana)
Enzian
Wichtige Alpenblume – aber sehr empfindlich.
4. Europäische Lärche (Larix decidua)
Lärche
5. Zirbe (Pinus cembra)
Zirbe
Wird oft als „Königin der Alpenbäume“ bezeichnet.
Giftige Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern
Nicht alle Pflanzen sind harmlos. Einige sehen schön aus, sind aber gefährlich. Deshalb gilt: anschauen ja – anfassen nein
1. Blauer Eisenhut
Bereits geringe Mengen sind hochgiftig.
2. Herbstzeitlose
Enthält starke Zellgifte.
3. Seidelbast
Besonders für Kinder gefährlich.
4. Riesenbärenklau (vereinzelt in tieferen Lagen)
Kann schwere Hautreizungen verursachen.
Gletscherwelt der Alpen
Die Gletscher der Hohen Tauern prägen die alpine Landschaft seit Jahrtausenden. Insgesamt befinden sich hunderte Gletscher im Nationalparkgebiet und bilden beeindruckende Naturkulissen für Wanderungen und Ausflüge.
Sie spielen eine wichtige Rolle für Wasserhaushalt, Klima und Naturraum der Alpen und zählen zu den faszinierendsten Naturschauspielen Österreichs.
Die Region rund um Krimml im Herzen des Nationalpark Hohe Tauern gehört zu den eindrucksvollsten Gletscherlandschaften der Ostalpen.
Hier befinden sich einige der wichtigsten Gletscher Österreichs – natürliche Eisriesen, die seit Jahrtausenden das Landschaftsbild formen und die berühmten Krimmler Wasserfälle mit Wasser versorgen.
Wie entsteht ein Gletscher?
Ein Gletscher entsteht über viele Jahrzehnte bis Jahrhunderte aus Schnee.
1. Schnee sammelt sich
In hochalpinen Regionen fällt jedes Jahr mehr Schnee, als im Sommer schmilzt.
2. Firn entsteht
Der alte Schnee wird durch Druck:
Dieser Übergangsschnee heißt Firn
3. Eisbildung
Mit zunehmendem Druck:
4. Der Gletscher „fließt“
Auch wenn er fest wirkt, bewegt sich Eis langsam talwärts.
Deshalb nennt man Gletscher auch „Eisflüsse der Alpen“
Gletscher rund um Krimml
Rund um Krimml befinden sich mehrere bedeutende Gletscher im Venedigergebiet der Hohen Tauern. Diese Eisflächen sind wichtige Wasserspeicher für die Region.
1. Krimmler Kees
Ohne diesen Gletscher gäbe es die Wasserfälle in dieser Form nicht.
2. Obersulzbachkees
3. Untersulzbachkees
4. Kratzenbergkees
5. Umbalkees / Großvenediger-Gletschergebiet
Bedeutung der Gletscher für Krimml
Die Gletscher rund um Krimml sind weit mehr als Eisflächen:
Eiswelten in Bewegung
Die Gletscher rund um Krimml im Nationalpark Hohe Tauern sind beeindruckende Naturarchive:
Gesteinsarten rund um Krimml – Geologie im Nationalpark Hohe Tauern
Die Region rund um Krimml im Nationalpark Hohe Tauern zählt zu den geologisch spannendsten Gebieten der Alpen. Die gewaltige Berglandschaft entstand über Millionen Jahre durch Druck, Hitze und tektonische Bewegung. Heute prägen verschiedene Gesteinsarten die Gipfel, Täler und Felswände rund um die berühmten Krimmler Wasserfälle.
Die wichtigsten Gesteinsarten im Überblick
1. Gneis – der häufigste Gebirgsfelsen
Gneis bildet große Teile der Hochgebirge der Venedigergruppe und viele markante Gipfel.
2. Glimmerschiefer
Häufig an steilen Hängen und in Schutthalden zu finden, ein Beispiel hierfür ist der Dreiherrnspitze, im Tauernkamm.
3. Amphibolit
Typisch für steile, schroffe Felswände im Hochgebirge, wie der Krimmler Keeskopf.
4. Granitgneis (Zentralgneis)
Er ist einer der wichtigsten „Grundbausteine“ der Alpen. Der Großvenediger besteht aus diesem Gestein.
5. Quarzit
Die Gerlosplatte ist entstandent durch Umwandlung von Sandstein unter hohem Druck.
Wie entsteht die Alpenlandschaft?
Die Gesteine rund um Krimml entstanden über Millionen Jahre durch:
Besonders die Gletscher der Hohen Tauern haben die Täler stark geformt und das heutige Landschaftsbild geschaffen.
Verbindung zu den Krimmler Wasserfällen
Die unterschiedlichen Gesteine beeinflussen auch die Landschaft der Region:
Die Krimmler Wasserfälle sind ein direkt sichtbares Ergebnis dieser geologischen Prozesse.
Wasserfälle, Seen & Bergbäche
Im Nationalpark Hohe Tauern erwarten Sie glasklare Seen, wilde Gebirgsbäche und imposante Wasserfälle. Besonders bekannt sind die Krimmler Wasserfälle, die mit ihrer gewaltigen Fallhöhe und dem feinen Sprühnebel Besucher aus aller Welt begeistern.
Die reine Bergluft und die natürliche Umgebung machen Krimml zu einem besonderen Ort für Erholung, Bewegung und Naturgenuss.
Nationalpark Hohe Tauern – Schutzgebiet, Tierwelt & Naturerlebnis in Österreich
Der Nationalpark Hohe Tauern ist das größte Schutzgebiet der Alpen und eines der eindrucksvollsten Naturparadiese Europas. Er erstreckt sich über die Bundesländer Salzburg, Tirol und Kärnten und bietet eine einzigartige Kombination aus Gletschern, Wasserfällen, Berglandschaften und einer außergewöhnlichen Tierwelt.
Im Herzen dieses Naturjuwels liegt auch die bekannte Wasserfallregion rund um Krimml mit den weltberühmten Krimmler Wasserfälle.
Die Zonen im Nationalpark Hohe Tauern
Damit Natur und Nutzung gut zusammenpassen, ist der Nationalpark in verschiedene Bereiche unterteilt:
Kernzone – die Wildnis
Die Kernzone ist das Herzstück des Nationalparks.
Hier darf sich die Natur frei entwickeln – völlig ursprünglich und wild.
Was ist die Nationalpark Sommercard?
Die Nationalpark Sommercard ist eine Vorteilskarte mit zahlreichen kostenlosen Attraktionen und Ermäßigungen in der Region.
Ist die Sommercard im Aufenthalt inkludiert?
Ja, Gäste erhalten die Nationalpark Sommercard im Sommer kostenlos bei der Anreise.
Gibt es ruhige Naturplätze rund um Krimml?
Ja, der Nationalpark bietet zahlreiche ruhige Kraftplätze, Panoramawege und Naturbereiche fernab vom Alltag.
Kann man den Nationalpark auch im Winter erleben?
Ja, im Winter verwandelt sich die Region in eine beeindruckende Schneelandschaft mit Winterwanderwegen, Schneeschuhtouren und Langlaufmöglichkeiten.
Warum ist der Nationalpark Hohe Tauern einzigartig?
Die Kombination aus alpiner Natur, Gletschern, Wasserfällen, Tierwelt und beeindruckender Berglandschaft macht den Nationalpark zu einem der bedeutendsten Naturräume Europas.